"Polizeiruf
110:
Der Sohn der Kommissarin"
Fernsehfilm,
Deutschland 1997, 88 Min.
Darsteller: Katrin Saß (Kommissarin Tanja Voigt), Daniel Brühl
(Robert Voigt), Christian Nähte (Naum), Christine Schorn (Tanjas
Mutter), Ulrich Matthes (Tanjas Partner) , Herbert Feuerstein
(Alexander) u.a.
Regie: Jan Ruzicka
Drehbuch: Stefan Kolditz
Kamera: Peter Ziesche
Musik: Hans-Jürgen Gerber
Erstausstrahlung:
Sonntag, 21. September 1997, 20.15 Uhr, Das Erste
Story:
Versuchter Raubmord an einem jungen Mädchen, der Anruf mit dieser
Nachricht erreicht die Kommissarin einen Tag vor dem ersehnten Urlaub.
Ein Trost, dass der Täter bereits gestellt werden konnte. Als Tanja
Voigt den Tatort erreicht, steht sie ihrem Sohn Robert gegenüber.
Er ist 17, Gymnasiast, Hobbymusiker - und ein Mörder?! Der Junge
schweigt, die Indizien sprechen gegen ihn. Der Fall wird Tanja Voigt
entzogen und einem Kollegen übertragen. Eine Mutter darf nicht
gegen ihren Sohn ermitteln, das versteht sie, aber leben kann sie mit
der Entscheidung ihres Chefs nicht. Sie beginnt, auf eigene Faust zu
recherchieren, nicht als Polizistin, sondern als Mutter. Sie hintergeht
ihre Kollegen, riskiert ihren Job und findet die Wahrheit heraus, die
einen außergewöhnlichen Fall offen legt.
Feuerstein über seine kurze Szene, in welcher er den
Heiratsschwindler Alexander spielte: "Unvergesslich für mich,
weil wir sie im originalen Ex-Stasi-Knast in Berlin gedreht haben."
Quelle: Das Erste / eigene Recherche |